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Potizza Rezept

Potizza
Potizza

Potizza @iStockphoto/irman

Potizza, das traditionelle Dessert, blickt auf eine lange Geschichte zurück. Der Kuchen mit feiner Nussfülle wurde bereits im 16. Jahrhundert schriftlich erwähnt. Obwohl sich damals nur reiche Leute die teuren Nüsse leisten konnten, verzichtete aber auch die arme Bevölkerung nicht auf das Dessert. Frei nach dem Motto „Not macht erfinderisch“ wurde die Teigrolle mit Kräutern, vor allem mit Estragon und Liebstöckel gefüllt.

Zubereitung von Potizza

Zur Hefe werden ein Teelöffel Zucker, zwei Teelöffel Mehl und 200 Milliliter lauwarme Milch gegeben. Alle Zutaten verrühren und an einem warmen Ort gehen lassen. In der Zwischenzeit das Mehl in eine Kochschüssel geben und einen Teelöffel Salz dem Mehl beimengen. Mit den Händen eine Vertiefung in das Mehl-Salz-Gemisch formen und die Eier, zerlassene Butter, Zucker und die mittlerweile aufgegangene Hefe geben.

Den Teig 15 Minuten lang kräftig rühren und dabei nach und nach die lauwarme Milch hinzufügen. Sobald im Teig Blasen auftreten und er sich von der Küchenschüssel löst, wird etwas Mehl über die Teigmasse gestreut und die Schüssel mit einem sauberen Geschirrtuch zugedeckt. Der zugedeckte Teig wird an einem warmen Ort, am besten ist eine sonnige Fensterbank, gestellt und muss aufgehen. Für die Füllung wird Zucker in heißer Milch aufgelöst und mit den gemahlenen Walnüssen vermischt. Flüssigen Honig und Zimt dazu geben und abkühlen lassen.

Nach dem Abkühlen ein Ei dazu geben und sehr gründlich vermengen. Den Backofen auf 180 Grad Celsius Ober- und Unterhitze vorheizen. Der Teig wird ungefähr einen halben Zentimeter dick ausgerollt und mit der Füllung bestrichen. Danach fest zusammenrollen und in eine feuerfeste Backform geben. Vor dem Backen den Teig mit einem Ei bepinseln. Rund eine Stunde backen, bis sich eine goldbraune Teigkruste gebildet hat.

Tipps:
Vor dem Servieren die Nussrolle mit Puderzucker bestreuen. Alternativ zu den Walnüssen können auch geriebene Haselnüsse verwendet werden. Potizza schmeckt auch pikant hervorragend. Statt der süßen Nussfülle kann die Teigrolle mit Quark, Kräutern und gebratenem Speck gefüllt werden.

Portionen: 4
Schwierigkeitsgrad: einfach
Zubereitungszeit: 25 Minuten

Zutaten:
500 g Mehl, Type 550
60 g Zucker
60 g Butter oder Margarine
20 g Hefe
1 Prise Salz
¼ Liter Milch
1 Ei

Für die Füllung:
200 g Nüsse, geriebene
200 g Kuchen – Brösel (Spritzgebäck)
60 g Zucker
20 g Honig
⅛ Liter Milch
1 Zitrone – Schale
1 Prise Vanillezucker
ein paar Rosinen, nach Belieben
1 Prise Puderzucker, zum Bestäuben

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