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Italienisches Ratatouille Rezept

Italienisches Ratatouille
Italienisches Ratatouille

Italienisches Ratatouille @iStockphoto/from_my_point_of_view

Die Ratatouille, bereits im 18. Jahrhundert in Südfrankreich als einfaches Eintopfgericht bekannt, blieb auch dann ihrem Charakter treu, als sie später in anderen Ländern bekannt wurde. Sowohl die jahreszeitlich bedingte Austauschbarkeit ihrer Zutaten, die hauptsächlich aus verschiedenen Gemüsesorten bestehen, ihre Kombinierbarkeit mit verschiedenen Beilagen und ihre zunehmende Bedeutung für die Speisekarte der Vegetarier machen sie bis heute zu einem beliebten, relativ einfach zubereitenden Gericht.

Zubereitung von Italienisches Ratatouille:

Als mediterranes Gemüse gelten vor allem Tomaten, Zucchini, Auberginen, Paprikaschoten, Zwiebeln und die Gewürzpflanze Knoblauch als Favoriten für die Zubereitung eines italienischen Ratatouille. Tomaten sollten vor ihrer Verwendung kurzzeitig in kochendes Wasser getaucht werden, um bequem ihre Haut ablösen zu können. Ähnlich kann – muss aber nicht – mit den roten, gelben und/oder grünen Paprikaschoten verfahren werden. Letztere sollten aber immer von ihren Kernen und weißen Innenteilen befreit werden. Obwohl es für den Geschmack am günstigsten ist, alle in Würfel geschnittene Zutaten einzeln anzubraten, kann aus Gründen der Zeitersparnis auch ein gemeinsames Anbraten in nur einer Pfanne erfolgen. In diesem Fall sollten Zwiebeln und Paprika zuerst im heißen Olivenöl angebraten werden, denen kurze Zeit später Aubergine und Zucchini und zum Schluss die Tomatenstückchen folgen sollten.

Die gepresste Knoblauchzehe wird über allem verteilt. Das Würzen der Ratatouille erfolgt mit Salz, Pfeffer, Thymian und Oregano. Die Schmorzeit des Gerichtes sollten Sie am besten entsprechend Ihrer persönlichen Ansprüche selbs bestimmen. Da das Gericht wie fast jeder Eintopf am besten aufgewärmt schmeckt, können Sie auch Ihre Ratatouille abkühlen lassen und danach erneut erwärmen. Dabei ermöglicht das Variieren von Dauer und Temperatur die Steuerung der gewünschten Bissfestigkeit des verwendeten Gemüses.

Gern können Sie das Ganze mit Tomatensoße oder einem Schuss Rotwein etwas breiiger gestalten. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, frische oder getrocknete Kräuter, Kapern, Oliven oder etwas Sellerie hinzuzufügen. So sind Ihrem Erfindergeist und der Möglichkeit, ganz individuelle Geschmackserlebnisse zu gestalten, kaum Grenzen gesetzt. Wer das Gericht nicht als Vegetarier genießen möchte, der darf gern auch ein Stück luftgetrockneten Schinken mitkochen.

Zum Schluss sei darauf hingewiesen, dass es sich bei den italienischen Gerichten Peperonata und Caponata um zwei Gemüsegerichte handelt, die sich stark an der Ratatouille orientieren.

Portionen: 4
Schwierigkeitsgrad: mittel
Zubereitungszeit: 30 Minuten

Zutaten:
1 grüne Paprika
1 rote Paprika
1 gelbe Paprika
1 Aubergine
1 Zucchini
3 Tomaten
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
3 Esslöffel Olivenöl
Eine Prise Salz
Eine Prise Pfeffer
Eine Prise Thymian
Eine Prise Oregano

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