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Meeresfrüchte Spaghetti Rezept

Meeresfrüchte Spaghetti
Meeresfrüchte Spaghetti

Meeresfrüchte Spaghetti @iStockphoto/Patryk_Kosmider

Die Spaghetti allo scoglio sind unter dem ebenso passenden Namen Meeresfrüchte Spaghetti bekannter. Nichtsdestotrotz beschreiben beide Namensgebungen das selbe Gericht: unwiderstehliche Nudeln von superschlanker Natur mit dem Besten aus dem Meer. Scoglio ist der Fels, an dessen Brandung der Koch nach den frischen Zutaten fischte. Er wird fälschlicherweise gern als fauler Koch bezeichnet, denn er hatte offensichtlich wenig Essbares vorrätig. Das großzügige Meer bescherte ihm einen guten Fang aus Muscheln, Tintenfisch und Scampi. Die aromatischen Zutaten aus Kirschtomaten, Petersilie und Weißwein hatte er hingegen auf Lager. Die Basis des Gerichtes sind runde Spaghetti oder flache Linguine, zierliche Spaghettini oder etwas dickere Spaghettoni. Auf jeden Fall werden die italienischen Teiglinge im Ganzen zubereitet und später genussvoll um die Gabel gewickelt.

Zubereitung der Meeresfrüchte Spaghetti

Unser Fang des Tages für die Spaghetti allo scoglio besteht aus gut gereinigten Muscheln, zerkleinertem Tintenfisch und entdarmten Scampi. Wenn es besonders schnell gehen muss, tun es auch die Frutti di mare aus der TK. Im letzteren Fall reduziert sich der Kochaufwand dadurch, dass die Meeresfrüchtchen in einem Vorgang unter Zugabe von etwas Öl und Weißwein gegart werden können. Ein delikateres Resultat erzielt man, indem man die Muscheln in Weisswein gart, den Tintenfisch zusammen mit den Kirschtomaten in Öl brät und die Scampi ebenfalls separat mit etwas Knoblauch und ein paar Tropfen Zitronensaft und Schalenabrieb zubereitet. Sind die Nudeln al dente gegart, kommt alles in einen Topf. Der würzige Muschelsud bleibt zunächst außen vor und kann am Ende al gusto löffelweise hinzugefügt werden. Buon appetito!

Wie sehr häufig in der italienischen Küche kann nach Verfügbarkeit der Zutaten, nach den Jahreszeiten oder je nach persönlichen Vorlieben auch bei diesem Gericht ein Schuss Fantasie Abwechslung bringen. Passierte Tomaten und Knoblauch stehen dem Tintenfisch gut zu Gesicht. Ein oder zwei Sardellenfilets verleihen den Scampi mehr Power. Zerkleinerte Karotten, Sellerie und Zwiebel bringen zarte Gemüsenoten in den Muschelsud. Wer Peperoncino mag, setzt damit scharfe Akzente. Das Universalkraut Petersilie ist im Muschelsud ebenso gut aufgehoben wie als fein geschnittenes Topping, das erst kurz vor dem Servieren aufgetragen wird. Für das Nachwürzen stehen frisch gepresster Zitronensaft, natives Olivenöl und Meersalz bereit.

Pasta ist wie eine weiße Leinwand: Auf und mit ihr lassen sich herrliche Geschmacksideen umsetzen. Neben der italienischen Richtung ist es vor allem die Küche Asiens, die auf die Nudel und auf Meeresfrüchte setzt. Eine asiatische Note bekommt das Gericht mit Koriandergrün, Thai-Basilikum, Thunfisch, Ingwer, Szechuanpfeffer (anstelle von Peperoncino) und getrockneten Algen. Letztere können zusammen mit der Pasta garen und werden vor dem Kochen in Wasser eingelegt und abgespült.

Portionen: 2
Schwierigkeitsgrad: leicht
Zubereitungszeit: 35 Minuten

Zutaten:
400 g Spaghetti
500 g Miesmuscheln
350 g Tintenfische
6 Riesengarnelen (geschält und entdarmt)
50 g Petersilie
1 Zehe Knoblauch
12 Kirschtomaten
1 Zitrone
2 EL Pflanzenöl
200 ml Weisswein
250 ml passierte Tomaten
1 EL Olivenöl
50 g ungesalzene Butter
1 Prise Salz
1 Prise Pfeffer
1 Prise Zucker

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