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Pelati Rezept

Pelati
Pelati

Pelati @iStockphoto/Bychykhin_Olexandr

Bei Pelati handelt es sich um eine typische Südtiroler Speise aus der Region Partschins. Das fruchtig frische Tomatengericht lässt sich dabei ganz einfach nachmachen und aus frischen Zutaten selbst herstellen.

Zubereitung von Pelati

Für die Zubereitung von Pelati benötigt man vor allem saftige, rote Fleischtomaten. Diese müssen zunächst gewaschen und von ihrem Strunk befreit werden. Nun nimmt man einen großen Topf und befüllt diesen mit Wasser. Auf höchster Stufe wird das Wasser dann auf dem Herd zum Kochen gebracht. Sobald das Wasser kocht, werden die Pelati eine nach der anderen in das kochende Wasser gegeben. Dies führt dazu, dass sie sich nachher leichter schälen lassen.

Die Pelati müssen einige Minuten im Topf ziehen. Anschließend kann man sie am besten mit einer Schöpfkelle herausnehmen und in ein bereit gestelltes Sieb legen. Dort können sie dann kurz abkühlen. Man kann sie auch unter kaltem Wasser kurz abschrecken. Für den nächsten Schritt zieht man sich am besten ein Paar Handschuhe an. Hiermit hat man etwas mehr Griff und man schützt die Haut vor dem Verbrennen. Die Pelati müssen nun gehäutet werden. Dafür zieht man einfach Stück für Stück die Haut von dem Fleisch herunter. Für die Fertigstellung des Gerichts benötigt man dann die Einweckgläser. Diese müssen einmal gründlich mit heißem Wasser durchgespült werden. Anschließend stellt man sie auf ein trockenes Küchentuch, damit sie abtrocknen können. Wichtig ist, dass die Gläser einwandfrei sauber sind. Nun kann man die geschälten Pelati in die Gläser legen.

Obenauf gibt man noch ein paar frische Basilikumblätter. Das Ganze kann man schön fest in das Glas drücken. Den Abschluss bildet nur noch gutes Olivenöl. Danach wird der Deckel des Glases fest verschlossen. Man nimmt nun ein Backblech und legt auf dieses ein großes Küchentuch. Die Einweckgläser stellt man anschließend auf das Blech. Danach schiebt man das Blech in den Backofen oder alternativ in den Dampfgarer, wo es für etwa eine halbe Stunde bei 100 °C einwecken kann. Dabei sollte man darauf achten, dass die Gläser nicht zu nah beieinander stehen. Die fertigen Gläser nimmt man nun aus dem Ofen und lässt sich auskühlen. Einweckgläser lassen sich für lange Zeit einlagern.

Tipp
Das fertige Pelati kann man zum Beispiel dafür verwenden, um ein leckeres Tomatensugo herzustellen. Hierfür nimmt man ein Glas der eingeweckten Tomaten und verfeinert dieses mit Knoblauch, Zwiebel und Olivenöl. Das Ganze gibt man in einen Kochtopf und lässt es dort leicht anschwitzen. Nun nimmt man einen Stabmixer und quirrl die Mischung kurz auf. Im Anschluss muss das Sugo noch für etwa 3 Minuten leicht weiterköcheln. Abschließend kann man es mit Basilikum, Oregano, Salz und Pfeffer würzig abschmecken und als leckeren Dip zu einem frischen Baguette genießen oder auch als fruchtige Nudelsoße zu frischer Pasta servieren.

Portionen: 12
Schwierigkeitsgrad: einfach
Zubereitungszeit: 60 Minuten

Zutaten:
8 kg Pelati aus dem Garten oder vom Gemüsehändler
5 Bund frischen Basilikum
10 EL Olivenöl
12 Weckgläser

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